Echter Zoom nur mit dem Objektiv

Olympus OM-D Serie

Echter Zoom nur mit dem Objektiv

Die Größe des Zoombereichs einer Digitalkamera ist für viele Fotografen ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung. Vorsicht ist geboten, wenn eine Kamera mit Digitalzoom beworben wird. Denn das ist Zoom, der den Namen nicht verdient. Entscheidend ist allein der optische Zoombereich. Er wird durch die Brennweite des Objektivs bestimmt.

Digitalzoom ist eine Ausschnittsvergrößerung

Digitalzoom, der nach Informationen der Ratgeberseite digitalkameratrends.com vor allem bei einfachen Kameras verwendet wird, bedeutet nichts anderes, als dass die Kamera für das Bild nur einen Teil der Sensorfläche nutzt. Entweder besteht das Bild aus weniger Bildpunkten (Pixeln) und verliert dadurch an Auflösung, oder eine Software in der Kamera vergrößert den Ausschnitt wieder auf die ursprüngliche Pixelzahl. Das heißt aber, dass sich das Programm Bildinformationen “ausdenken” muss, die tatsächlich gar nicht vorhanden sind. Wie gut das funktioniert, hängt von der Qualität der Software ab. Das Bild reicht aber niemals an eine Aufnahme in Original-Auflösung heran. Es wirkt entweder verpixelt oder unscharf verwaschen. Wird eine Ausschnittsvergrößerung benötigt, lässt sie sich viel präziser und qualitativ besser am PC herstellen.

Richtige Entscheidung bei fest verbautem Objektiv

Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) wie der Canon 1DX2 oder einer spiegellosen Systemkamera (DSLM) wie der Olympus OM-D Serie lässt die Diskussion um Zoom und Brennweite kalt. Sie haben Kameras mit auswechselbaren Objektiven, können also für unterschiedliche Einsatzzwecke Objektive mit fester Brennweite oder Zoom verwenden. Käufer von Kompakt- und Bridgekameras entscheiden sich dagegen mit der Kamera auch für ein einziges Objektiv. Der Zoombereich wird im Kleinbild-Äquivalent angegeben. 50 mm Brennweite entsprechen dabei einem Normalobjektiv. 24 bis 105 mm werden als Vierfach-Zoom bezeichnet. Das bedeutet aber keine vierfache Vergrößerung, sondern einen Brennweitenbereich vom Weitwinkel (doppelter Bildwinkel im Vergleich zur Normaloptik) bis zum leichten Tele mit etwa zweifacher Vergrößerung. Mehr Brennweite geht zu Lasten der Lichtstärke und der Bildqualität.

Photo: Olympus Cameras

Schreib etwas dazu

Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.